Ich habe es mir daher zum Konzept gemacht, kein solches zu haben, und versuche, mit jedem einzelnen Studierenden möglichst individuell zu arbeiten. Ich verwende dabei kaum je eine vorgefertigte Methode, nehme aber gerne zur Kenntnis und versuche, darauf einzugehen, wenn der Student sich aus eigenem Antrieb und Suchen mit einem Lehrbuch beschäftigen möchte. Dieser Weg ist für einen jungen Menschen sicherlich schwieriger und kann auch länger dauern. Letztlich erscheinen mir aber das Erreichen selbst gewählter Ziele, das Überwinden der dabei auftauchenden Schwierigkeiten und Irrtümer als elementar wichtig, um ein eigenständiger, möglichst unverkennbarer Jazzmusiker zu werden. Bei einigen meiner Studenten scheint dies letztlich auch gelungen zu sein.

(Kein) Konzept



Die Fülle - um nicht zu sagen, das Übermaß - an Methoden und Konzepten zumindest in der "westlichen" Jazzpädagogik hat zu einem beachtlichen Fortschritt hinsichtlich der handwerklichen Fähigkeiten junger Musiker geführt, wenn ich das mit meinen Anfangszeiten vergleiche. Ich empfinde dabei aber immer mehr eine Gleichförmigkeit in der musikalischen Sprache. Zu oft bekommen Studierende schon Antworten, bevor sie Fragen gestellt haben.


Meinem Ideal von Jazz als individueller Kunstform, als Suche nach möglichst persönlichem und unterscheidbarem Sound, Stil, Repertoire..., ist dieser Mainstream in der Jazzpädagogik nicht immer förderlich, manchmal scheint er ihm schon eher im Wege zu stehen.

Masterclass "Pro Musica"

Buenos Aires, 1986

IASJ Meeting

Graz, 1993

Workshop Grahamstown

Südafrika 1998

Nach absolvierten Universitäts-/Hochschulstudien in Germanistik und Geschichte (Mag.phil) sowie Jazzsaxophon
1975 erster Lehrauftrag an der Jazzabteilung der Hochschule für Musik und darstellende Kunst (heute Kunstuniversität) Graz
1983 mit der Leitung der Klasse Saxophon-Jazz betraut (O.Univ.Prof.)

1983 - 2000 Leiter der Jazzabteilung

Seit 1992 Associate Jazz Artist an der Royal Academy London

1996 in den Board der IASJ (Int. Ass. Of Schools of Jazz mit Sitz in Den Haag) als Treasurer,
2000 zum Secretary,
2003 zum Chairman gewählt,
Rücktritt 2012, seit damals Ehrenmitglied (gemeinsam mit Dave Liebman und Graham Collier)

Seit 1998 im Advisory Board (2004 - 2010 Vice-chairman) des EYJO (European Youth Jazz Orchestra "Swinging Europe") mit Sitz in Kopenhagen.

Masterclasses, Lectures, Workshops und Jurytätigkeit:

(Teilweise im Rahmen von IASJ Meetings)


USA:   Berklee College Boston, New School University New York, Cornish College Seattle, Western Washington University Bellingham;

Deutschland:   Musikhochschulen Weimar, Mannheim, Köln, Int. Music College Freiburg;

Schweiz:   Musikhochschulen Bern, Basel, Luzern, Zürich;

Österreich:   Universitäten Wien und Graz, Privatuniversität Linz, Konservatorium Innsbruck;

Finnland:   Sibelius Academy, Polytechnic Stadia und Pop & Jazz Conservatory Helsinki;

Dänemark:   Rhythmic Conservatory Kopenhagen, Royal Conservatory Aalborg;

Norwegen:   Universität Stavanger;

England:   Royal Academy London;

Irland:   Newpark Music Center Dublin;

Niederlande:   Royal Conservatory Den Haag, Codarts - Rotterdams Conservatorium;

Frankreich:   Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris - CNSMDP;

Spanien:   Taller de Musics und ESMUC - Escola Superior de Catalunya Barcelona, Taller de Musicos Madrid, Estudio Escola de Musica Santiago de Compostela;

Portugal:   Escola Superior de Música, Universidade Lusíada und Escola de Jazz Luíz Villas-Boas / Hot Clube de Portugal Lissabon, Escola Superior de Artes Porto;

Italien:   Associazione Jazz Siena;

Griechenland:   Ionian University Corfu;

Estland:   Musikakademie Tallinn, Kulturakademie Viljandi;

Lettland:   Musikakademie, Pädagogische Akademie und Domchorschule Riga,
Int. Workshop Saulkrasti;

Polen:   Musikakademie Kattowitz, Krakow School of Jazz and Contemporary Music,
Int. Workshops der Polish Jazz Society in Chodiez und Pulawy;

Tschechische Republik:   "European Jazz Newcomer" Hradec Králové;

Russland:  College for Jazz Moskau;

Ukraine:  Glier Conservatory Kiew;

Kroatien:   Universitäten Zagreb, Dubrovnik, Int. Workshops der Jeunesses Musicales Groznjan;

Serbien:   Universität Nis, Workshop Jazzfestival Novi Sad;

Malta:   Int. Workshop Jazzfestival Malta;

Tunesien:   Int. Workshop Jazzfestival Tabarka;

Südafrika:   Int. Workshop National Jazz Youth Festival Grahamstown;

Argentinien:   Centro Cultural, EMBA, Pro Musica , TamaBA und BAJAZZ Buenos Aires,
Educaçion Musical - EMU La Plata;

Brasilien:   Conservatório SOUZA LIMA, FASM - Faculdade Santa Marcelina,
Faculdade Cantareira Sao Paulo;

Chile:   Universidad de Santiago de Chile, Projazz;

Kolumbien:   AMMUS - Aula Moderna de Música y Sonido Bucaramanga,
Escuela de Música y Sonido Fernando Sor Bogotá;